Einsatz 42/2016: Hilfeleistung: Verkehrsunfall LKW/ PKW

Einsatzdatum:

21. Oktober 2016

Einsatzalarm:

14:03

Uhr

Einsatzende:

21:48

Uhr

 

LF 16/12

Besatzung:

1/4

RW 2

Besatzung:

1/2

WT 18

Besatzung:

-

OWF

Besetzung:

-

Gerätehaus

Besetzung:

1

 

 

weitere Feuerwehren

- hauptamtliche Kräfte

 

weitere Einsatzmittel

- Rettungsdienst

- Landespolizei

 

Kurz nach 14 Uhr wurden wir zum Bundesstraßenkreuz der Bundesstraßen B2 und B166 zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines LKW und eines PKW alarmiert. Die hauptamtlichen Kräfte ließen uns zu diesem Einsatz nachalarmieren, da die Polizei keine ausreichenden Kräfte zur Einsatzstellenabsicherung zu Verfügung hatte.
Am Einsatzort eingetroffen, sicherten wir mit Mitteln des Löschgruppenfahrzeuges und des Rüstwagens die Einsatzstelle bis die angeforderte Straßenmeisterei die Zufahrten mit Schilderwagen absperrte.
An der Unfallstelle befand sich ein PKW im Straßengraben und ein LKW-Auflieger stand quer auf der Fahrbahn, dessen Zugmaschine stand ebenfalls im Straßengraben. Durch die hauptamtlichen Kräfte wurde bereits eine große Fläche der Fahrbahn mittels Bindemittel abgestreut. Der Fahrer des verunfallten PKW wurde durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend ins Schwedter Krankenhaus gebracht. Der nicht mehr fahrbereite PKW wurde durch einen Abschleppdienst aus dem Straßengraben geborgen und weggebracht.
Nach Absicherung der Einsatzstelle durch die Straßenmeisterei leuchteten wir mit dem Rüstwagen eine Seite der Einsatzstelle aus, die hauptamtlichen Kräfte mit ihrem Hilfeleistungslöschfahrzeug die andere Seite, und wir unterstützten die Bergungsmaßnahmen des LKW.
Die Bergung des gut 40 Tonnen schweren Sattelzuges gestaltete sich aufgrund der Stellung der Zugmaschine und der eingegrenzten Enge der Straße durch Leitplanken schwierig. Eine zunächst vorgesehene Trennung von Zugmaschine und Anhänger ließ sich nicht realisieren. Als nächstes zog die Bergungsfirma mit ihrem Spezialfahrzeug den kompletten Sattelzug die Böschung nach oben. Nachdem die Zugmaschine auf der Fahrbahn stand, wurde erneut versucht den Anhänger vom LKW zu trennen, dies ließ sich jedoch nicht so einfach umsetzen. An dieser Stelle kamen hydraulische Geräte unseres Rüstwagen zum Einsatz. Mit Unterbauhölzer und Hydraulikstempeln hoben die Kameraden den beladenen Sattelauflieger langsam an bis sich Zugmaschine und Auflieger trennen ließen. Anschließend wurde der verunfallte LKW weggeschleppt und eine bereitstehende neue Zugmaschine unter den Sattelauflieger gefahren und die Kameraden konnten ihre technischen Mittel zurückbauen.
Die Straße wurde nach den Bergungsarbeiten an die Straßenmeisterei zur Reinigung übergeben.
Die Bundesstraße 2 war fast neun Stunden gesperrt.

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Publiziert am: Samstag, 22. Oktober 2016 (4794 mal gelesen)
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