Einsatz 41/2006 - Verkehrsunfall LKW

Einsatzdatum:

16. November 2005

Einsatzalarm:

16:07

Uhr

Einsatzende:

19:10

Uhr

 

LF 16/12

Besatzung:

 

TLF 24/50

Besatzung:

 

RW 2

Besatzung:

1/2

WT 18

Besatzung:

 

OWF

Besetzung:

 

Gerätehaus

Besetzung:

6

 

weitere Feuerwehren

- FF Angermünde

- FF des Amtes Oder-Welse

 

weitere Einsatzmittel

- Landespolizei

- Rettungsdienst 

 

Bei der Alarm- und Einsatzzentrale (AEZ) der Freiwilligen Feuerwehr Schwedt wurde um kurz nach 16:00 Uhr durch die Kreisleitstelle (LST) des Landkreises Uckermark der Rüstwagen angefordert. Um 16:09 Uhr alarmierte die Besetzung der AEZ den Löschzug 2. Nach Rücksprache mit der AEZ, was der Grund für die Alarmierung seie, wurde mitgeteilt das es sich um einen Verkehrsunfall handelt bei dem ein LKW und ein PKW beteiligt sind. Der Unfallort ist die Bundesstraße 2 bei Pinnow.
Die ersten drei Kameraden die nach dem Alarm im Gerätehaus ankamen besetzten den Rüstwagen und machten sich unverzüglich auf den Weg zur Einsatzstelle. Der Einsatzort ist etwa 15 Kilometer von Schwedt entfernt, schon hier war der Rüstwagenbesatzung klar das es sich nicht um einen "kleinen" Unfall handeln würde.
Bei Ankunft an der Einsatzstelle und der ersten Lageerkundung und nach Rücksprache mit der Einsatzleitung wurde deutlich das es sich "nur" um einen LKW handelt. Bei dem LKW jedoch handelte es sich um einen Tanklastzug mit polnischer Herkunft. Hierbei war anfangs nicht klar ob es sich um einen Gefahrgutfahrzeug handelt. Es wurde weder an der Zugmaschine noch an dem Auflieger eine Warntafel gefunden. Nach Rücksprache durch die LST bei sämtlichen möglichen Herkunftsorten des Fahrzeuges war klar das es sich nicht um ein Gefahrgutfahrzeug handelt. Das Fahrzeug war mit Pharmaglyzerin beladen.
Der Fahrer des LKW war in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der Ebenfalls am Einsatzort befindliche Notarzt konnte nur noch den Tot des Fahrers feststellen.
Die Bergung des Fahrzeugführers gestaltete sich schwierig. Der Fahrer war so schwer eingeklemmt das der Einsatz mit Schneid- Spreizgerät, Hydraulischen Stempeln und Lufthebekissen zu keinem Erfolg führten den Fahrer zu befreien. Erst der Einsatz eines Abschleppfahrzeuges für Lastwagen führte zum Erfolg und der Fahrer konnte geborgen werden.
Um das gesamte Fahrzeug zu Bergen kam ein Kran zum Einsatz, welcher ein Gewicht von 200 Tonnen heben kann. Nach dem das Fahrzeug wieder auf der festen Fahrbahn stand wurde es durch eine Spezialfirma abgepumpt.

Die Bundesstraße 2 war während der gesamten Bergungsmaßnahmen voll gesperrt.

 

 

 

 

Publiziert am: Dienstag, 23. Dezember 2014 (1137 mal gelesen)
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