Einsatz 63/2010 - Brand: Gebäude 2: Dachstuhlbrand

Einsatzdatum:

11. November 2010

Einsatzalarm:

02:03

Uhr

Einsatzende:

10:00

Uhr

 

LF 16/12

Besatzung:

1/6

TLF 24/50

Besatzung:

1/1

RW 2

Besatzung:

 

WT 18

Besatzung:

 

OWF

Besetzung:

 

Gerätehaus

Besetzung:

 

 

weitere Feuerwehren

- Hauptamtliche Kräfte

- Löschzug 1

- Löschzug 3

- Löschzug 9

 

weitere Einsatzmittel

- Landespolizei

- Rettungsdienst

 

In der Nacht kam es im Schwedter Ortsteil Stendel zu einem Dachstuhlbrand. Die Leitstelle Nord-Ost alarmierte hierzu nach der Alarm- und Ausrückeordnung die hauptberuflichen Kräfte (HBK), sowie die Löschzüge 3 (OT Heinersdorf) und 9 (OT Stendell). Der Löschzug 1 wurde ebenfalls zu diesem Einsatz alarmiert und übernahm nach unserer Alarmierung die Wachbesetzung.
Um kurz nach zwei Uhr schrillten auch für die Kameraden unseres Löschzuges die Melde- empfänger. Im Gerätehaus angekommen, wurde Rücksprache mit der Schwedter Alarm- und Einsatzzentrale gehalten. Diese teilte mit, das an der Einsatzstelle Atemschutzgeräteträger benötigt würden. So fuhren wir wenig später mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF) zur Einsatz- stelle aus. Das ebenfalls ausrückende Tanklöschfahrzeug, konnte den Einsatz nach Eintreffen an der Einsatzstelle umgehend wieder beenden.
Sofort nach dem Eintreffen unseres LF wurde ein Trupp unter Atemschutz auf die Drehleiter beordert. Ein weiterer Trupp wurde auf der Gebäuderückseite zunächst als Rettungstrupp eingesetzt und wenig später legten auch sie Atemschutz an und begannen mit der weiteren Brandbekämpfung von außen. Wenige weitere Minuten später lösten sie den Trupp auf der Drehleiter ab und sollten von der Drehleiter aus das Dach mittels Motorkettensäge öffnen.
Durch einen weiteren Trupp unseres Fahrzeuges wurde später der Brand vom Inneren des Gebäudes bekämpft. Dieser Trupp wurde nach dem aufbrauchen der Atemluft wieder durch einen Trupp unseres Löschzuges abgelöst. Dies war dann der zweite Atemschutzeinsatz unserer Kameraden.
Gegen halb sechs konnte der Leitstelle der Übergang zu den Restlöscharbeiten gemeldet werden. Drei Kameraden unseres Löschzuges wurden zu dieser Zeit aus dem Einsatz genommen um pünktlich ihre reguläre Arbeit antreten zu können.
Die Restlöscharbeiten dauerten bis etwa 8:30 Uhr. Während des Einsatzes kam es bei unseres Kameraden zu jeweils zwei Atemschutzeinsätzen.
Ein Kamerad unseres Löschzuges erlitt eine Prellung am linken Handgelenk.

 

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Publiziert am: Donnerstag, 25. Dezember 2014 (1024 mal gelesen)
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