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Das Jahr 2020 war für uns alle ein verrücktes Jahr.

Es begann auch bei uns wie eigentlich jedes Jahr. Die Wintermonate sind relativ ruhig, hin und wieder ein paar Einsätze, jedoch gab es noch keine Veranstaltungen bis auf einen Fackelumzug der Erich-Kästner-Grundschule Ende Februar bei der wir bereits seit Jahren dabei sind, wenn die Schule den Geburtstag ihres Namensgeber feiert. Zu dieser Zeit konnte man bereits in den Medien erfahren, dass auf uns etwas Großes zukommen wird.

Mitte März war es dann soweit, die Coronawelle ist bei uns angekommen und die Dienste der Jugendfeuerwehren und der aktiven Einsatzkräfte wurde ausgesetzt. Unsere Kameraden kamen bis Ende Mai nur noch zu Einsätzen zusammen. Ende Mai konnten wir unsere Dienste unter Einschränkungen aufnehmen. Die Jugendfeuerwehr musste der Feuerwehr jedoch weiterhin fernbleiben. Auch das geliebte Jugendfeuerwehr-Zeltlager, die Nachtwanderung, das Sportfest und einige Wettkämpfe fielen Corona zum Opfer und fanden nicht statt.
Nach den Sommerferien konnte auch die Jugendfeuerwehr ihren Dienst wieder aufnehmen, jedoch ebenfalls mit Einschränkungen.


Im September brachten wir unseren Felix und seine Steffi unter die Haube. Somit hatten wir wenigstens eine Feier im letzten Jahr.

Seit Mitte Oktober sind nun wieder sämtliche Dienste ausgesetzt, sowohl für die Aktiven als auch für die Jugendfeuerwehr, und niemand kann aktuell sagen, wann es wieder weiter geht.


Ein Blick zurück auf unsere Einsatzzahlen des letzten Jahres.
Wir wurden zu 104 Einsätzen alarmiert. Unter den Einsätzen wurden wir zu 36 Gebäudebränden alarmiert und 35-mal riefen uns Brandmeldeanlagen zum Einsatz. Wir hatten jeweils fünf Alarmierungen zu Flächenbränden und Gasaustritten.
Die meisten Einsätze, 19 Stück, fanden im Zeitraum zwischen 15 und 17 Uhr statt. Der einsatzreichste Wochentag war der Mittwoch mit 24 Alarmierungen gefolgt von Montag mit 19 und Dienstag mit 16 Alarmen. Die Monate Januar und Juni waren mit jeweils 11 Einsätzen vorne dabei.


Zu einigen Einsätzen.
Im April wurden wir zu einem Brand im Kraftwerk (Einsatz 34/2020) auf dem Leipa-Gelände alarmiert. Der Einsatz gestallte sich schwierig und dauerte gut fünf Stunden.
Ende Mai ging zu einem Verkehrsunfall (Einsatz 43/2020) bei dem ein LKW auf einem anderen Auffuhr. Zum Glück blieb es hier weitestgehend nur bei Materialschaden, der Fahren wurde nur leicht verletzt.
Anfang Juni galt es einen Brand auf einem Recyclinghof (Einsatz 46/2020) zu löschen. Dort gerieten Papier und Metallreste in Brand. Die Wasserversorgung gestaltete sich zunächst schwierig, bis wir uns das Löschwasser von der nahegelegenen PCK Raffinerie holten. Hierfür wurde die Bundesstraße zwei gesperrt.
Ende August wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen (Einsatz 69/2020) auf die Bundesstraße 166 alarmiert. Hierbei waren zwei Personen in einem PKW eingeklemmt und beide wurden nach der Rettung mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen.
Mitte Oktober kam es zu einem Verkehrsunfall im Stadtgebiet von Schwedt (Einsatz 84/2020), wo sich ein PKW im Kreuzungsbereich überschlug. Neben den Aufräumarbeiten an der Unfallstelle sicherten wir die Kreuzung zur Landung eines Rettungshubschraubers.
Soviel zu unseren spektakulärsten Einsätzen aus dem vergangenen Jahr.


Was erwartet uns 2021?
Zunächst müssen wir alle erst einmal abwarten was uns die Coronakrise noch alles bringt. Unabhängig von Corona wird zum ersten März eine komplett neue Wehrführung die Arbeit aufnehmen, sie wurde im Dezember bereits von der Stadtverordnetenversammlung bestätigt. Damit ändert sich auch die Führung der Jugendfeuerwehren der Stadt Schwedt/Oder und dessen Ortsteile, denn der zukünftige Wehrführer war bisheriger stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart.
Im Mai begehen wir unseren 40. Geburtstag. Ob und wie wir ihn feiern werden, ist noch vollkommen offen. Wir wollen jedoch eine schöne Veranstaltung daraus machen, es wird der letzte null-Geburtstag werden. Die Stadt plant den Neubau einer komplett neuen Feuerwehrwache in der dann die hauptamtlichen Kräfte sowie beide freiwilligen Züge der Stadt einziehen werden.
Was das neue Jahr sonst noch bringen wird? Lassen wir uns überraschen…